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Nationales Stipendienprogramm vorantreiben soziale Selektion bei der Auswahl vermeiden
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Antrag beschlossen vom 40. Bundeskongress am 10.04.2010
Aufgelistet in den Kategorien:
Start > Arbeits- und Sozialpolitik > Sozialpolitik Start > Bildungs- und Wissenschaftspolitik Start > Bildungs- und Wissenschaftspolitik > Hochschule Start > Bildungs- und Wissenschaftspolitik > Hochbegabte Weitere Formate: XML | PDF Die Jungen Liberalen begrüßen das von der Bundesregierung geplante Nationale Stipendienprogramm, das je zur Hälfte von Staat und privaten Trägern finanziert werden soll. Die Kriterien zur Auswahl der Stipendiaten sollten dabei von den Universitäten selbstständig und frei gewählt werden können, Eine Gegenfinanzierung der Ausgaben für zusätzliche Stipendien durch eine Reduzierung der Graduiertenförderung wird abgelehnt. Zwischen dieser absoluten Neuerung und der ebenso geplanten Erhöhung des Büchergelds von derzeit 80,00 Euro auf 300,00 Euro muss differenziert werden. Die vor Kurzem von Stipendiaten verschiedener Stiftungswerke angestoßene Petition, die sich gegen die Büchergelderhöhung sowie gegen die Einführung des nationalen Stipendienprogramm richtet, lehnen die Jungen Liberalen ab. Vielmehr fordern wir die Bundesregierung auf, folgende Punkte gleichberechtigt mit der Stipendienausweitung auf die Tagesordnung zu setzen:
Die Jungen Liberalen möchten langfristig das Bafög durch das Liberale Bürgergeld ersetzen. Bis dahin befürworten die Jungen Liberalen die Senkung der Zugangsbehörden zum BaföG und eine Anpassung an die gestiegenen Lebenshaltungskosten.
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